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Dharma-Tor

Leitung im Zentrum

Ani Karma Tsultrim Jana Priya – (Ingrid Hupfer-Neu)

Anleitung und Betreuung der Praktizierenden, Zentrums- und Stiftungs-Leitung

„Mein ganzes Leben hat sich Schritt für Schritt dahin entwickelt, wie ich jetzt lebe und wie ich mich im Dharma einbringen kann“, sagt Ani Karma Tsultrim (weltlicher Name: Ingrid Hupfer-Neu). Hier die wichtigsten Stationen...


Nach ihrem Studienabschluss unterrichtete sie 17 Jahre lang an einem bayerischen Gymnasium Mathematik, Chemie und Psychologie. Eine wichtige Aufgabe während dieser Zeit war ihr Engagement für körperbehinderte Jugendliche, die sie in reguläre Schulklassen integrierte und auf ihrem Weg zur mittleren Reife bzw. in einzelnen Fällen bis zum Abitur betreute und begleitete.

Ani-la im Garten

Zweimal verheiratet, musste sie beide Male durch das schwere Erlebnis von Krankheit und Tod des Ehegatten gehen. Zweimal wurde sie dadurch vor die Aufgabe gestellt, Erwartungen aufzugeben und ihr Leben neu zu ordnen. Diese tiefgreifenden Erfahrungen, eigene gesundheitliche Probleme und ihre Arbeit mit behinderten Schülern öffneten ihr in anschaulicher und direkter Weise die Augen für Leiden, Veränderung und Vergänglichkeit. Dadurch festigte sich in ihr mehr und mehr der Wille, dem Weg des Buddha konsequent zu folgen und zu praktizieren. Seit dem Jahr 1994 ist sie aus dem Beruf ausgeschieden und lebt seitdem ausschließlich im Dharma, mit dem Dharma und für den Dharma. (Anm.: Dharma = Lehre und Weg des Buddha)

Karma Tsultrim praktizierte viele Jahre in verschiedenen buddhistischen Traditionen. Ihr Weg wurde durch Begegnungen mit Lehrern und Meistern im frühen (Pali-) Buddhismus und Theravada, Zen, Chan und Vajrayana geprägt. Auch konnte sie Erfahrung in Zentrumsarbeit und im Anleiten von Seminaren und Meditationen sammeln. Im Frühjahr 1999 gründete sie das Dharma-Tor, um Praxis und Studium interessierten Menschen zugänglich zu machen und Übung und Erfahrung zu teilen. Um ihre eigene Meditationspraxis und ihre Studien zu vertiefen, lebt sie seitdem in einem persönlichen Retreat, in dem sie von Ringu Tulku Rinpoche angeleitet und betreut wird. Als aktiven Teil dieses Retreat-Lebens baut sie das Dharma-Tor Zentrum auf, leitet dort die regulären Gruppen und Praxiszeiten und betreut die Praktizierenden auf ihrem Weg. Auch bei dieser Aufgabe und bei anderen Dharma-Aktivitäten gibt ihr Rinpoche Rat und Stütze. Seit dem Jahr 2000 steht das Dharma-Tor unter seiner spirituellen Leitung und ist dadurch ein Teil seines Mandalas. Im Jahr 2002 entstand die Dharma-Tor Ammersee Stiftung, um für die Vision von einem Zentrum für Praxis, Retreat, Heilung, Leben im Retreat und im Alter einen Grundstein zu legen.

Im Frühjahr 2006 erfüllte sich der Wunsch von Ani Karma Tsultrim, ihre Art des Lebens durch eine Ordination zur buddhistischen Nonne zu bestärken. Ringu Tulku Rinpoche gab ihr die Robe und übertrug ihr die Gelübde.