DT-Logo weissKopfbild DT

Dharma-Tor


Ein Ri-me Zentrum im
Bodhicharya-Mandala
Integrierender Ansatz

Über Ringu Tulku Rinpoche, einem Meister der Mahamudra- und Dzogchen-Praxislinie, und seine Wurzel-Lehrer, S.H. dem XVI. Karmapa und S.H. Dilgo Khyentse Rinpoche, ist das Dharma-Tor mit der Praxislinie der Kagyu- und Nyingma-Überlieferung verbunden.

Wir praktizieren den Buddha-Dharma in authentischer Übertragung, ausgehend von den Original-Schriften und in einer Form, die für uns im Westen angemessen und in unser Leben und unseren Alltag integrierbar ist. Studium und Praxis stützen wir auf die Quelle des frühbuddhistischen Dharma und auf Mahayana-Schriften, wie z.B. die Prajnaparamita-Sutren, sowie Texte aus dem Zen/Chan, Mahamudra und Dzogchen. Die Praxis wird bereichert durch Elemente aus dem Zen und eine vorwiegend stille, innere Form des Vajrayana mit Schwerpunkt Mahamudra und Dzogchen. Ergänzend praktizieren wir buddhistischen Yoga und Heilmeditation.

Erleuchtete Qualitäten

Ringu Tulku sagt über die Lehren und Praxismethoden:

„Die Lehren des Buddha sind der Ausdruck seiner eigenen Erfahrung. Er vermittelte sie entsprechend der verschiedenen und besonderen Bedürfnisse individueller Personen. Die Menschen unterscheiden sich so sehr in Bezug auf die Stufe ihrer spirituellen Entwicklung, ihrer Fähigkeiten, Mentalität und Gewohnheiten, dass ein einziger Weg des Lehrens niemals für alle ausreichend wäre. So gab der Buddha viele Belehrungen und eine Vielzahl verschiedener Herangehensweisen. Er begann mit den Vier Edlen Wahrheiten und dem Achtfachen Pfad und schritt dann fort zu einer sehr tiefgründigen Ebene der Philosophie und Meditation.

Alle buddhistischen Lehren wurden später kategorisiert, woraus die drei Sammlungen hervorgegangen sind, die wir heute als Shravakayana, Mahayana und Vajrayana kennen. Aus buddhistischer Sicht sind diese drei Yanas oder „Fahrzeuge“ nicht von einander getrennt. In ihrer Gesamtheit bilden sie die eine vollständige Lehrsammlung. Das Shravakayana beinhaltet die grundlegenden Lehren. Ohne diese Basis ist es nicht möglich, das Mahayana und Vajrayana zu verstehen. Andererseits aber kann durch die Praxis des Mahayana und Vajrayana die ganze Tiefgründigkeit der grundlegenden Lehren erst richtig erkannt werden.

Für die persönliche Praxis kann aus den verschiedenen Traditionen das angewendet werden, was uns auf dem Weg hilft und weiterbringt. Praxis bedeutet, an uns selbst zu arbeiten. So ist es durchaus in Ordnung z.B. Zen und Tonglen oder Zen und Mahamudra oder die Praxis von Avalokiteshvara und Shamatha (meditative Beruhigung des Geistes) zu kombinieren. Die Praxis ist nicht Avalokiteshvara usw. Sie ist du selbst. Du bist deine Praxis. Nutze alles, was dazu beiträgt, dass du ruhiger, ausgeglichener, gleichmütiger, mitfühlender wirst, alles, was dich auf dem Weg weiterbringt.“



Fünf Winde treiben die Welle,
je dunkler das Meer,
desto heller das Licht.

Drei Schritte zurück bis zur Quelle,
in Stille tauchend
schweigt die Zuversicht.

Loslösung - Erfüllung - Nibbana.

Gelek (roro)